< Konservative Therapie des HWS-Syndroms
10.03.2016 10:16 Alter: 2 yrs
Kategorie: Allgemein
Von: schopf@hartner-schopf.de

Kooperation zwischen der Fliedner Klinik Stuttgart und Dr. Schopf


Anfang Februar diesen Jahres wurde im Zuge der Behandlung von chronischen Schmerzpatienten eine Zusammenarbeit zwischen der Fliedner Klinik Stuttgart und mir vereinbart.

Eine gute Untersuchung von chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates (u.a. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen,…) schließt für mich, als Facharzt für Orthopädie und Diplom-Osteopathen, neben einer genauen Anamnese und körperlichen Untersuchung auch eine Evaluierung des seelischen, sprich psychischen Zustandes des Patienten mit ein.

Dies erfolgt in unserer Praxis mittels aussagekräftiger Fragebögen, die Hinweise auf ein Schmerzchronifizierungsrisiko, den Grad der Schmerzchronifizierung und evtl. psychischen Begleitsymptomen liefern.

Diese Evaluierung des psychischen Zustandes meiner Patienten mittels Fragebögen sind für mich als Arzt sehr wichtig, da in den letzten Jahren in der Schmerzforschung immer genauere Erkenntnisse gewonnen wurden, die einen engen Zusammenhang zwischen seelischen und körperlichen Befinden aufzeigten.

Sehe ich, dass sich in meiner orthopädisch-osteopathischen Sprechstunde bei Patienten eine Auffälligkeit in dieser Richtung besteht, stellte sich bisher die Frage: Wie geht’s jetzt weiter? Wo finden meine Patienten fachlich gute Psychotherapeuten? Wann bekommen sie einen Termin? Kennt sich der Therapeut mit dem Schmerzthema aus?

Aus diesem Grund freut es mich, dass ich Frau Prof. Dr. Barbara Wild zur Zusammenarbeit gewinnen konnte. Frau Prof. Wild ist Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapie. Als Chefärztin leitet sie die Fliedner Klinik Stuttgart, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. In einer speziell eingerichteten Schmerzsprechstunde in der Klinik kann ich nun, natürlich nur, wenn vom Patienten gewünscht, meine Patienten auf fachlich hohem Niveau abklären lassen.

Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und stellt aus meiner Sicht einen weiteren Schritt zur verbesserten ambulanten Versorgung von Patienten mit Schmerzen des Haltungs- und Bewegungsapparates dar.