< Schlechte Haltung könnte Bluthochdruck verursachen
07.07.2015 10:22 Alter: 2 yrs
Kategorie: Allgemein
Von: schopf@hartner-schopf.de

Älter werden durch Nüsse knabbern


Die Epidemiologen Prof. Piet Van Den Brandt und Dr. Leo J. Schouten von der Universität Masstricht haben Daten aus der prospektiven Netherlands-Conchord-Study (NLCS) aus dem Jahr 1986-1996 ausgewertet (Int. J. Epidem., Online 11.Juni). Dazu wurden aus ungefähr 120 000 Männern und Frauen im Alter von 55-69 Jahren eine Gruppe von 3202 Teilnehmern herausgefiltert, deren Ernährungsgewohnheiten man genau untersucht hatte. Man stellte fest, dass der Nusskonsum im Vergleich zur Nussabstinenz eindeutig mit einer reduzierten Gesamtsterblichkeit verbunden war. Nussesser starben seltener an Krebs, Herz-Kreislauf- und Atemwegerkrankungen sowie Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen. Selbst Erdnüsse, die in eigentlichen Sinne gar keine Nüsse sind, waren mit einer deutlich verringerten Sterberate assoziiert. Dies war schon bei sehr geringen Nussmengen von 10-15 g täglich der Fall. Eine gute Hand voll Nüsse entspricht ca. 28 g.

Dass Nüsse das Sterberisiko tatsächlich senken, wurde jedoch nicht bewiesen. Jedoch enthalten sowohl Erdnüsse als auch Walnüsse viel Magnesium sowie einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Walnüsse enthalten zudem viel Alpha-Linolinsäure (eine Omega-3-Fettsäure) und haben eine ausgeprägte antioxidative Wirkung. Walnüsse sind zudem Lieferanten von Phytosterolen, die in dem Ruf stehen, vor Darm-, Brust- und Prostatakrebs zu schützen.