Atlastherapie nach Arlen

Über den Seitenfortsatz des Atlas übt der Therapeut mit seiner Mittelfingerkuppe einen blitzschnellen Impuls auf die mit Wahrnehmungssensoren besetzten Strukturen des Kopf-Halsüberganges aus, und zwar in einer speziellen Richtung und mit genau dosierter Kraft. Dadurch kommt es zu einem ultrakurzen Dehnreiz auf diese Nackenrezeptoren, wodurch sofort ein „Informationsbild“ entsteht, das im Gehirn auf heilsame Weise verarbeitet wird.

Der Atlas ist der erste Wirbelkörper der Halswirbelsäule. Dieser stellt den Hebel dar, über den Einfluss genommen wird auf die Kapseln und Muskeln, die Hinterhaupt, Atlas und 2. Halswirbelkörper miteinander verbinden.

Bei der Atlastherapien nach Arlen wird nicht geknackt oder etwas „eingerenkt“. Es gibt keine behandlungstypischen Risiken, da ohne Zug oder Drehung des Kopfes gearbeitet wird.

Bei welchen Erkrankungen wird die Atlastherapie nach Arlen eingesetzt?

  • Schmerzen der HWS, BWS, LWS
  • HWS-Schleudertrauma
  • Bestimmte Kopfschmerzen
  • Bestimmte Schwindelformen
  • Herpes-Zoster-Schmerz
  • Neuromuskuläre Störungen nach Apoplex, bei Multipler Sklerose, infantiler Zerebralparese
  • Sensomotorische Störungen im Vorschul- und Schulalter (bekannt als ADHS)

Dr. Schopf hat die Atlastherapie nach Arlen als ausschließlich ärztlichen Heileingriff bei der ÄMKA (Ärztegesellschaft für Manuelle Kinderbehandlung und Atlastherapie) erlernt und wendet diese regelmäßig im Laufe der Behandlung an.

Aus rechtlichen Gründen weise ich ausdrücklich darauf hin, dass die Atlastherapie nach Arlen keine orthopädische oder manualmedizinische Regelbehandlung und keine typische schulmedizinische Behandlung ist. Es existieren eine Reihe schulmedizinischer Alternativen zur Atlastherapie nach Arlen (u.a. Einnahme von Schmerzmedikamenten oder Physiotherapie). Es kann zu vegetativen Reaktionen wie Blutdruckabfall, Schwindel, Unwohlsein oder Kopfschmerzen kommen.