Naturheilkunde

Im Laufe der Geschichte hat sich sowohl die klassische Naturheilkunde (Phyto-, Ernährungs-, Hydrotherapie) als auch die erweiterte Naturheilkunde (Eigenbluttherapie, Komplexmittelhomöopathie, Ernährungsmedizin) auf eine Weise entwickelt, dass – anders als bei der Schulmedizin – kaum von „einer Naturheilkunde“ gesprochen werden kann. Die Diagnosemethoden wie spezielle Labordiagnostik des Immunsystems, der mikrobiologischen Darmflora, des Hormonsystems, der Mikronährstoffe etc. sind mittlerweile in vielen wissenschaftlichen Studien bewiesen.

Der erste Schritt einer naturheilkundlichen Behandlung ist die ausführliche Anamnese, die nicht nur die augenblickliche Symptomatik des Patienten mit einbezieht, sondern unter anderem auch die Lebensumstände, die Biographie, Vorerkrankungen, Allergien, Ernährungsgewohnheiten und Impfungen. Der Patient wird ganzheitlich erfasst.

Der zweite Schritt wäre die körperliche Untersuchung im schulmedizinischen Sinne als auch im naturheilkundlichen. Hier werden auch über die Zunge, über Reflexzonen, die Iris und das Antlitz Diagnosen gestellt, die Hinweise auf versteckte Schwächen und Symptome zeigen.

Die Labordiagnostik gibt dann weitere wichtige Hinweise auf akute und chronische Erkrankungen. Aus der Summe dieser Methoden ergibt sich dann die Therapie, die immer konform mit dem Patienten einhergeht. Wichtig ist auch hier die Lebenskraft, also die Gesundheit zu stärken und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.